Anlagen Tagebuch
14.11.2009 von Chneemann

Im Sommerurlaub 2007 in Dänemark überlegte ich mir eine kleinere Eisenbahnanlage von 2,80 x 1,60 Metern zu bauen. Dummerweise hatte ich natürlich gerade keine Gleisschablone dabei und begann freihand zu zeichnen.

Folgende Kriterien hatte ich mir vorher festgelegt:
-> Doppelgleisige Ringstrecke
-> Eingleisige Nebenstrecke
-> 4 spuriger Schattenbahnhof
-> Rangiermöglichkeit im Bahnhof
-> Industrieanlagen mit Rangiermöglichkeiten
-> Bahnbetriebswerk mit Lokschuppen
-> Digitale Loksteuerung
-> Epoche III und IV - Ca. 1965-75

Gleich der zweite Versuch gefiel mir so gut, dass ich beschloss ihn weiterzuverfolgen. Als nächstes fertigte ich einen farbigen Plan an und verliebte mich sofort in das Ergebnis.

Kaum zurück in Deutschland fing ich an die Anlage zu bauen.
Da ich dafür aber immer zu meinen Eltern fahren muss und der Dachboden immer noch nicht isoliert ist, dauert es natürlich länger als wenn ich es zu Hause machen würde. Aber ich habe ja auch genügend Zeit. Die Anlage muss irgendwann durch die 60x150 cm große Dachbodenluke meiner Eltern. Es hat also keinen Sinn mit der Landschaftsgestaltung anzufangen, wenn die Anlage eh wieder komplett zerlegt werden muss…

Es folgt das Tagebuch zu meiner Anlage. Lesen müsst ihr es von unten nach oben. Den neusten Bericht findet ihr immer ganz oben.




Stand heute - ENDE
In dem Bereich habe ich lange nichts mehr geschrieben. Das liegt daran, dass auch nicht mehr viel passiert ist. Der Vater brauchte den Platz auf dem Dachboden und ich habe immer noch keine größere Wohnung. Also habe ich die Anlage abgebaut und warte auf mehr Bauplatz.
In der Zwischenzeit habe ich mal wieder rumgesponnen und mir Pläne für die Zukunft erstellt.




16. Oktober 2009
Da ich mit der Verkabelung ja ein Problem hatte, suchte ich in Foren nach Hilfe. In der Zwischenzeit habe ich schon mal mit den Bahnsteigen angefangen. Die mitgelieferten Steige des Bahnhofes musste ich leider mit entfernen, da sie für M-Gleise nicht hoch genug waren. Die neuen Steige werde ich aus Holz anfertigen und mit Straßenfarbe von Faller bearbeiten.
Da ich die Kreissäge nicht dabei hatte, habe ich erst mal nur den Bahnsteig direkt am Bahnhofsgebäude gemacht, da hier eh sehr viele Bögen und Winkel zu sägen waren. Nachdem ich ein paar Bilder geschossen hatte, habe ich die Steige ins Auto geladen mit mit nach Hause genommen. Bilder davon gibt es wenn ich weiter gebaut habe.




08. Oktober 2009
Ich hatte wieder einmal nur 2 Stunden Zeit und diese wollte ich nutzen um die Verkabelung des automatischen Schattenbahnhofes weiter voran zu bringen. Zunächst fiel mir aber ein Fehler an der alten Verkabelung auf, welche ich überarbeiten musste. Im Anschluss zog ich einige Kabel und musste leider feststellen, dass sich nichts tat. Ich machte also einen manuellen Test mit analogem Trafo und einem Stellpult - und siehe da, es klappte. Die Kombination wie ich sie mir vorgestellt habe, lässt sich also nicht so einfach umsetzen. Da hier nicht weiter kam, bastelte ich mir noch schnell ein kleines Diorama.




14. September 2009
Nachdem ich im Urlaub wieder einiges über Modelleisenbahnen gelesen hatte, war meine Motivation natürlich wieder hoch. Allerdings ist es bei meinem vollen Terminkalender nicht immer einfach. Als ich dieses Mal vor der Anlange stand und meine V160 mit den Silberlingen aufstellte, ärgerte ich mich zum wiederholten Male, dass der Zug nicht ganz aufs Gleis passt, sondern in den Weichenbereich hineinragt. Also beschloss ich den gesamten Ring um ein 90 mm langes Gleisstück (Mä5107) zu erweitern. Um das umzusetzen muss ich ich natürlich den ganzen Kreis an 11 Stellen öffnen und ein Gleisstück einfügen. Zusätzlich musste ich dafür natürlich auch Rampen und Dämmmatten noch einmal überarbeiten und der Tag war somit gelaufen.



10. Juni 2009
Ich war mal wieder bei meinen Eltern und habe im Anschluss noch etwas Zeit auf dem Dachboden verbracht und weiter Kabel gezogen. Da ich als erstes meine automatische Schattenbahnhof-Steuerung auf Funktion testen möchte, habe ich auch dort mit den Weichen und Signalen angefangen. Den Signalen werde ich später den Mast entfernen, da ich unterirdisch nur die Funktion benötige.



02. Mai 2009
Heute habe ich mal wieder 2,5 Stunden unter der Anlage verbracht. Als ich mir mein Gewerkel vom letzten Mal so ansah, kam mir Zweifel, ob das mit der fliegenden Verkabelung so brauchbar ist. Spätestens als ich kurze Zeit später das erste Mal dran hängenblieb und einige Leitung zerlegte war die Sache entschieden. Die Kabel werden direkt in Kabelkanäle verfrachtet, die ich bereits vor ein paar Monaten gekauft hatte. Also habe ich erst mal Kanäle an die Gitter geschraubt und die einzelnen Gitter mit einem 10er Holzbohrer durchbohrt und so verbunden. Anschließend habe ich dann angefangen neu zu verkabeln. Angefangen habe ich erst mal mit dem Licht, also den gelben Steckern. Leider blieb mir nicht viel Zeit, bis es unter der Anlage zu dunkel wurde. Da war es aber auch schon 21:00 Uhr und es war eh Zeit zu gehen. Vorher habe ich aber noch schnell ein Foto geschossen. Leider ist an meiner Kamera ein Sensor kaputt. Mehr Qualität war da nicht drin :-/



26. April 2009
Im Moment habe ich echt viel um die Ohren. Die Modelleisenbahn ist dabei ein Hobby was auf der Strecke bleibt. Heute hatte ich endlich mal wieder 3 Stunden Zeit auf dem Dachboden zu werkeln. Oberste Priorität hat im Moment der halbautomatische Schattenbahnhof. Die Pläne sind gemacht und jetzt geht es an die Umsetzung. Um die Schaltung etwas zu vereinfachen werde ich Signale verwenden, die sich einfach über einen Schalter stellen lassen und dabei auch gleich die Stromversorgung auf einem Teilstück unterbrechen. Da sie zu hoch sind werde ich sie im späteren Verlauf noch absägen müssen. Mir geht es ja nur um die Elektronik und nicht um das Signal selber.
Weit gekommen bin ich in den drei Stunden aber leider nicht. Kabel ziehen dauert halt seine Zeit. Meinen Plan muss ich wohl auch noch mal überarbeiten. Würde ich mit dem normalen Kontaktgleis auch direkt die Weichen schalten kann es passieren, dass die letzen Wagen noch nicht über die Weiche waren und dann entgleisen. Hierfür brauche ich also eine zweite Kontaktstelle weiter vorne im Gleisbereich.
Bilder habe ich keine gemacht, da es noch nicht viel zu sehen gibt. Vielleicht beim nächsten Mal wieder.



22. Februar 2009
Heute war ich das erste Mal für dieses Jahr bei meinen Eltern auf dem Dachboden.
Die Temperatur war immerhin über 0° C und ich brauchte noch ein paar Bilder für die Homepage. Vor den Bildern habe ich aber erst einmal für die passende Kulisse gesorgt. Als erstes habe ich die Gleise im Bahnhof vervollständigt und die Kabel durch gebohrte Löcher versenkt. Dann kamen die Häuser auf die Platte und am linken Anlagenteil habe ich versucht das Gelände etwas anzudeuten. Das ganze Szenario sah dann wie folgt aus:




Dezember 2008 bis Ende Februar 2009
Auch wenn die Wetterfrösche bestimmt wieder vom wärmsten Winter aller Zeiten berichten, stieg die Temperatur nicht einmal über 7°C. Sogar die Mosel fror bei -17°C zu und Koblenz erlebte so lange liegenden Schnee wie seit Ewigkeiten nicht mehr. Da habe ich es auch vorgezogen lieber an der Homepage zu schrauben und genau diesen Artikel zu schreiben, als mir auf dem Dachboden alle Gliedmaßen abzufrieren. Zu Weihnachten gab es dann noch ein paar Wagons.



November 2008
Eigentlich war es schon ziemlich kalt auf dem Dachboden, aber ein bisschen wollte ich noch werkeln. Nach der Aktion im Oktober durfte ich ja wieder fast neu anfangen habe alle Schienen gleich auf das dünnen Styrodurbett gelegt. Die reduziert nicht nur die Lautstärke sondern gleicht auch Unebenheiten an Übergängen aus.
Anschließend begab ich mich an mein nächstes Projekt: „Automatischer Zugwechsel im Schattenbahnhof“
Da ich ja nicht mit automatischen Weichen arbeite, ist es nicht möglich automatisierte Abläufe im Bahnverkehr zu programmieren. Da bin ich als Stellwerksleiter permanent gefragt. Klar kann auf der Hauptstrecke immer ein Zug im Kreis fahren, während ich auf der Nebenstrecke unterwegs bin. Nun kam mir aber die Idee den Schattenbahnhof zu teil-automatisieren. Mittels Schaltern im Gleisbett müsste es meiner Meinung nach möglich sein einen automatischen Wechsel zweier Züge hinzubekommen. Wenn Zug1 sein Schattengleis befährt wird er gestoppt und schaltet dafür dem Zug2 den Weg frei. Kommt Zug2 wieder in den Schattenbereich, schickt er Zug1 wieder auf die Reise. So wird das Erscheinungsbild bunter und die Gleisstrecke wirkt länger. Leider kam ich nicht mehr in die praktische Phase, weil mich die Kälte vom Dachboden verdrängte. Irgendwann kommt halt die Grenze wo es zwar noch möglich ist, aber einfach keinen Spaß mehr macht…
Zum Geburtstag bekam ich dann die Märklin 29532 Startpackung mit BR86 Dampflok und Mobile-Station. Der Rest des Paketes ist für mich nur Beiwerk, aber die Mobile-Station und Dampflok einzeln zu kaufen wäre teurer gewesen.




Oktober 2008
Vor dem nächsten Besuch bei meinen Eltern besorgte ich mir erst einmal 6 neue Rollen, die zwar nicht über mehr Tragkraft verfügten, dafür allerdings leichter liefen. Da sie aber leider auch etwas höher waren und ich von unten auch nicht schrauben konnte, blieb mir für den Wechsel nichts anderes über als die Beine abzumontieren. Hierbei stolperte ich dann auch schnell über ein Problem, da ich solch einen Wechsel in der Planung nicht berücksichtigt hatte…
Waren die 4 Eckpfosten kein Problem, machten die beiden in der Mitte doch gewaltige Kopfschmerzen. Um das Problem zu verstehen, muss ich zuerst noch einmal auf den Aufbau meines Rahmengerüsts zu sprechen kommen. Aus Stabilitätsgründen hatte ich nämlich nicht ein großes Gerüst mit 6 Beinen, sondern zwei Gerüste mit jeweils 3 Beinen gebaut. Und um an die Schrauben für die mittleren Beine zu kommen, muss ich die beiden Gerüstteile wieder von einander trennen. Das diese auf 3 Beinen aber nicht wirklich stehen können, musste mein Vater mir etwas zur Hand gehen. Nach knapp 2 Stunden waren die 6 Rollen dann ausgetauscht. Zusätzlich habe ich die Beine dann knapp überhab der Rollen mit einem Rahmen verbunden. Das verbiegen von einzelnen Beinen sollte damit der Vergangenheit angehören...




September 2008
In diesem Monat war die hintere Rampe dran. Hierfür musste ich allerdings erst mal die obere Ebene auflegen und zuschneiden, damit genug Platz für die Rampe ist. Außerdem stellte sich heraus, dass die im Mai verbauten Stützen jetzt nur teilweise ihre Funktion erfüllen konnten und außerdem manchmal auch im Weg standen. Da ist also eine Neuplanung fällig.
Die hintere Rampe baute ich durch die Erfahrung mit der vorderen Rampe fast ohne Verschnitt. Allerdings stellte sich bei den anschließenden Fahrtests heraus, dass nicht alle Lokomotiven in der Lage waren den Anstieg mit Anhängern zu bewältigen. Meine kleinen Dampfloks mit nur einem Antriebsrad blieben irgendwann durchdrehend auf der Strecke stehen. Dieses Problem sollte aber mit weiteren Haftreifen und damit mehr angetriebenen Rädern zu beheben sein. Als ich die Platte am Ende des Tages zurückschieben wollte, hörte ich ein gewaltiges Knacken und musste einen ersten Schaden an der Anlage hinnehmen. Die 6 Räder drehten sich unter dem Gewicht der Platte einfach zu langsam und rollten auch nicht genug. Das hatte dazu geführt, dass die Beine beim schieben der Anlage sehr großen Belastungen ausgesetzt waren. Das mittlere hintere Bein hatte nun den Dienst quittiert. Unten war die Rolle gebrochen und oben waren 2 Schrauben aus dem Holz gerissen. Für den Oktober stand also eine größere Reparatur auf dem Programm. Auch dieses Mal war ich irgendwie geizig mit Fotos...




August 2008
Ende August war ich mal wieder bei meinen Eltern. Als Verstärkung für den Fuhrpark hatte ich eine BR78 im Gepäck. Mein eigentliches Projekt war allerdings die vordere Auffahrt auf die obere Ebene. Die Trasse verläuft in S-Form und soll trotzdem eine gleichmäßige Steigung aufweisen. Erschwerend kommt außerdem hinzu, dass die Rampe durch eine Brücke unterbrochen werden soll. Nach einigen Versuchen und etwas verschnittenem Holz war sie dann endlich fertig. Die Brücke habe ich allerdings nur locker eingesetzt, da die endgültige Lage noch nicht auf den Zentimeter genau feststeht. Bilder habe ich davon aber leider keine gemacht.




Juli 2008
In diesem Monat war ich wohl gar nicht bei meinen Eltern. Dies ist sicherlich auch begründet durch unseren dreiwöchigen Urlaub in Dänemark :)



Juni 2008
Für die Kontrolle des Schattenbahnhofs hatte ich eine ganz spezielle Idee. Da ich nicht viel von elektrischen Schaltkreisen verstehe, beschloss ich den Überblick mittels Kamera zu bewaren. Mein alter Laptop kommt so noch einmal zu einer sinnvollen Aufgabe und ich kann vom Kontrollplatz aus den Überblick über meine sechs unterirdischen Gleise behalten. Also habe ich mir eine kompakte Webcam für den PC besorgt und diese mit der Eisensäge von unnötigen Teilen befreit. Im Anschluss habe ich von oben ein Loch in die Platte gesägt um die Kamera in den Schattenbahnhof durchzuschieben. Für die nötige Beleuchtung habe ich mir eine kleine Neonröhre gekauft, die für den ersten Versuch erst mal einfach lose hingelegt wurde. Das Bild auf dem Laptop war für den ersten Versuch ganz in Ordnung und braucht für die Zukunft nur noch eine kleine Optimierung im Bereich der Ausleuchtung. Sonst lief im Juni leider nicht mehr viel, da ich mich überwiegend mit anderen Hobbys beschäftigt habe.




Mai 2008
Für den Mai standen die mittlere Ebene und das Grundgerüst für die obere Ebene auf dem Programm. Ich legte also erst mal die Platten auf das Gerüst und legte die Schienen für die mittlere Ebene, dem Bahnhof und dem unterirdischen Schattenbahnhof. Nachdem alles ausgelegt war, machte ich mir Gedanken wo ich die Stützen für die Platten der oberen Ebene hinstellen soll. Für den ersten Versuch entschied ich mich allerdings für lange Bretter als Stützmauern, die das Gewicht besser verteilen sollten. Im Nachhinein stellte sich diese Lösung aber als unpraktisch heraus, da ich nun kaum noch an die Schienen herankam um bei Entgleisungen die Wagons zu bergen. Für meinen ersten Versuch reichte diese Lösung aber aus. Als nächstes habe ich dann die Platten aufgelegt und geschaut wo sie z.B. für Rampen oder Täler ausgeschnitten müssen. Anschließend habe ich dann versucht meinen geplanten Streckenverlauf zu legen. Leider stellte sich dabei heraus, dass die Schienen und Gebäude in der geplanten Form nicht zusammen passten. Ich muss mir also neue Gedanken über die Schienenführung im obersten Stockwerk machen. Dieses Problem greife ich aber erst wieder auf, wenn die Lokomotiven wirklich mal aus eigener Kraft oben ankommen.




April 2008
Anfang April konnte ich immer noch nicht schwer heben, bzw. fest greifen. Trotzdem begann ich mit dem zweiten Schritt der Anlage. Die Vorbereitungen waren abgeschlossen und der „richtige“ Bau konnte losgehen. Hierfür habe ich erstmal alle Schienen und Platten wieder vom Rahmen heruntergenommen und sortiert abgelegt. Angefangen habe ich dann mit der untersten Ebene, einer Kehrschleife unterhalb des Schattenbahnhofs. Ich war gespannt, ob die Züge die Steigung überhaupt schaffen, da ich mich sicherlich an der Grenze des machbaren bewegen würde. Die Sorge stellte sich aber als unbegründet heraus. Die Züge schafften es auch mit einigen Anhängern problemlos hinunter und auch wieder rauf. Allerdings kippten sie etwas über den Knick zur eigentlichen Platte. Hier musste ich mir noch Gedanken machen, wie ich den Übergang etwas ruhiger hinbekomme. Da mein Fuhrpark in den letzten Monaten stark gewachsen war und ich weiteres Rollmaterial in Planung hatte, wünschte ich mir etwas mehr Stellplatz auf der Anlage. Da am Schattenbahnhof nichts mehr zu machen war, plante ich nun die Kehrschleife zu erweitern um weitere Gleise unterzubekommen. Die einzige Möglichkeit war eine Art unterirdischer Kopfbahnhof mit 3 Gleisen direkt unterhalb des eigentlichen Bahnhofs. Da dort aber auch alle Kabel für die Stellpulte ankommen, fehlte es mir etwas an der benötigten Höhe. Als Lösung kam ich auf die Kunststoffgleise von Märklin, die kein eigenes Gleisbett haben und damit flacher sind. Dank Ebay war ich wenige Wochen später im Besitz der nötigen Gleise und baute mir 3 weitere Abstellgleise. Damit ich den Überblick behalten kann, welche Gleise besetzt sind, habe ich mir 2 Gucklöcher von der Größe einer CD-Hülle in den Rahmen geschnitten.




März 2008

Die Operation ist gut verlaufen, die Hand allerdings noch nicht wieder einsatzbereit.
Die Anlage muss leider pausieren. Allerdings habe ich am Computer die digitalen Gleispläne überarbeitet. Besonders in der oberen und der unteren Ebene gab es doch einige Änderungen zu verzeichnen.





Februar 2008
Zur Reduktion der Fahrgeräusche auf den Metallschienen habe ich mir 3mm dicke Parkett-Dämmplatten aus Styrodur besorgt. Die ersten Versuche sind viel versprechend. Außerdem gibt es erste Veränderungen an den Wagons. Die klapperigen Donnerbüchsen habe ich durch dreiachsige Umbauwagen ersetzt. Zusätzlich habe ich auch noch 3 blau/beige D-Zug Wagen besorgt. Um die passende Lok habe ich mir allerdings noch keine Gedanken gemacht.
Damit endete meine Arbeit an der Anlage vorerst, da ich mich Mitte Februar einer OP am Handgelenk unterziehen musste.




Januar 2008
Anfang Januar ging es in den Baumarkt. Das es keine passenden Bretter gab, kaufte ich mir Platten, die ich vor Ort passend sägen ließ. Außerdem kaufe ich mir Rollen, damit ich die Platte später auf dem Boden verschieben kann. Anschließend begann ich damit den Rahmen zusammenzubauen. Als er fertig war, belegte ich ihn erst einmal komplett mit Platten um zu testen, ob wirklich alle Schienen darauf Platz finden. Dabei viel mir auf, dass ich eine Weichenkombination die ganze Zeit falsch herum geplant hatte. Statt vom inneren in den äußeren Kreis zu wechseln konnte man nur von Außen nach Innen fahren. Diesen Wechsel ermöglichte aber bereits eine andere Kombination etwas weiter. Außerdem stellte ich bei meinen Tests fest, dass ich die Anzahl der Bahnhofsgleise problemlos von 4 auf 5 Gleise anheben kann. Dafür musste ich lediglich eine weitere Dreifach-Weiche bei Ebay ersteigern.




Dezember 2007
Die Plattenmaße waren überprüft und jetzt galt es das eigentliche Grundgerüst zu planen. Wie ich es in meinen Büchern gelesen hatte, wollte ich dieses Mal einen stabilen Holzrahmen mit Holzspanten bauen. Da ich eine unterirdische Wendeschleife plante, brauchte ich einen Doppelrahmen. Auch hier musste ich in den Plan mit einberechnen, dass alles zweimal durch die kleine Dachluke bei meinen Eltern muss. Parallel zur Plattenplanung fing ich an Häuser zu kleben, welche ich mir zum Geburtstag und zu Weihnachten wünschte.




November 2007
Nun ging es richtig los. Als erstes schaute ich welche Gleise vorhanden waren und welche noch fehlten. Geraden und Kurven waren ausreichend vorhanden, allerdings fehlen mir einige Bogenweichen und ein paar Kreuzungsweichen. Des Weiteren machte ich mir erstmals richtig Gedanken was für Züge ich fahren lassen will.

Dabei kamen folgende Zugpaarungen zustande:
- VT 98 / BR798 Uerdinger Schienenbus
- BR74 mit Donnerbüchsen Personenwagen
- BR003 mit grünen und blauen Personenwagen
- V160/BR216 mit Silberlingen
- BR81 mit leichtem Güterzug
- V100/DB212 mit Holzzug oder Kieswagen
- BR050 mit Kohlewagen
- V60/DB260 für Rangierdienste
Bis heute hat sich diese Aufstellung allerdings wie viele andere Dinge verändert.

Als nächstes begann ich die Dinge per Ebay zu ersteigern, die mir fehlten.
Den Anfang machte „Märklin T29825 - Mega-Digital-Startpackung Epoche III“ inklusive V160 und BR050 mit einigen Güterwagen und 3 Silberlingen. Ebenfalls enthalten war die digitale Schaltzenztrale „Central Station“. Außerdem kaufte ich mir noch ein paar Güterwagons und die fehlenden Weichen.
Ende November ging es dann das erste Mal auf den Dachboden meiner Eltern. Aus den alten Böcken und Platten bastelte ich mir eine Grundfläche von annähernd 2,70 x 1,60 Metern und begann die Gleise auszulegen. Es zeigte sich wieder einmal was für ein gutes Augenmaß ich bei meiner Zeichnung in Dänemark hatte. Bis auf das kleine Stumpfgleis am Bahnhof ließ sich alles problemlos umsetzen und die Planung für die richtige Platte konnte beginnen.





September, Oktober 2007
In meinen Unterlagen finde ich leider keine Bilder zu diesen zwei Monaten.
Bedingt durch einen Sturz beim Radfahren, bei dem ich mir das Handgelenk verletzt hatte, konnte ich nicht praktisch arbeiten. Allerdings meine ich mich zu erinnern, dass ich in diesen Monaten 2 meiner Lokomotiven auf digitalen Antrieb umrüsten lies. Ich hatte mir im Vorfeld schon Gedanken über die Loksteuerung gemacht. Meine alte Anlage hatte ich in 4 Stromkreise unterteilt, die ich mit 4 Trafos bediente. Da ich kein Blocksystem hatte, konnte ich immer noch 1 Zug in jedem Stromkreis bewegen.
Da ich auf der neuen Anlage über alle Gleise des Bahnhofes rangieren will, beschloss ich von Analog auf Digital umzusteigen. Leider konnte ich meine 8 alten Lokomotiven dann nicht mehr weiter betreiben. Da ich aber eh nur 2 Loks hatte, die in meine Epoche passen, ließ ich meine BR003 und meine BR74 mit Mfx-Dekodern ausstatten. Meine BR212 war leider in keinem guten Zustand, daher unterließ ich hier den Umbau. Meine BR151 würde mit etwas gutem Willen zwar passen, aber zu dem Zeitpunkt hatte ich noch keine Oberleitung geplant.
Fest stand für mich zu diesem Zeitpunkt aber auch schon, dass ich nur teildigitalisiert fahren möchte. Eine volldigitale Anlage benötigt zu wenige Eingriffe und das eigentliche Spielen kommt zu kurz. Aus diesem Grund beschloss ich zwar die Lokomotiven digital zu steuern aber die Weichen traditionell über Schaltpulte zu schalten.



August 2007
Gleich nachdem ich aus Dänemark zurück war, musste ich erst mal schauen, ob das was ich freihand gezeichnet hatte wirklich auf die geplante Grundfläche passte. Also suchte ich mit Google erst mal nach einer passenden Gleissoftware. Und so fand ich irgendwann die kostenlose Demo von WinTrack8. Da kann ich zwar weder speichern noch drucken, aber das war mir für die ersten Versuche mal egal. Es stellte sich heraus, dass ich sogar mit 2,70 x 1,60 Metern auskommen würde. Wie viel Platz ich wirklich brauche, damit die Anlage gut aussieht, musste dann aber ein erster Praxistest zeigen.





Juli 2007
Im Dänemarkurlaub überkommt mich plötzlich die Idee eine kleinere Modelleisenbahn Anlage zu entwerfen, die in jedes durchschnittlich große Zimmer passt. Als Maße schwebten mir 2,80 x 1,60 Meter vor. Diese krummen Maße kamen aber nicht zufällig zustande, denn ich übernahm sie von einer Anlage aus einem meiner Gleisplan-Bücher. Auf dieser Grundfläche ließ sich also etwas Vernünftiges bauen. Den Gleisplan wollte ich aber selber entwerfen und mich höchstens von anderen Anlagen inspirieren lassen.
Für die doppelgleisige Ringstrecke mit Schattenbahnhof blieb auf der Grundfläche eigentlich nur ein Oval übrig. Jetzt galt es zusätzlich noch eine Nebenstrecke, ein paar Industriegleise und ein Bahnbetriebswerk unterzubringen. Mein erster Versuch wäre spieltechnisch sicherlich interessant gewesen, aber die Brückenlösung wirkte mir irgendwie zu künstlich.
Mein zweiter Entwurf gefiel mir dafür gleich auf Anhieb. Die Szene wirkt irgendwie realistischer. Allerdings mit dem bekannten Modellbau-Problem, dass dadurch knapp die hälfte der Gleise im Berg liegt und nicht einzusehen ist. Um einen Eindruck davon zu bekommen, wie der Plan „räumlich“ wirkt habe ich als erstes eine farbliche Skizze angefertigt. Mehr konnte ich im Urlaub nicht machen.







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