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Modelleisenbahn
20.01.2013 - 22:00

Modelleisenbahnen sind eines meiner ältesten Hobbies. Ich konnte noch nicht richtig laufen als mein Vater mit mir einen kleinen Kreis seiner Spur N Minitrix Eisenbahn aufgebaut hat.
Im verlaufe meiner Kindheit konnte ich so immer wieder mal mit der Eisenbahn spielen. Als ich 7 oder 8 war, bot sich meinem Vater die Möglichkeit einem Bekannten Teile seiner Spur H0 Märklin Anlage abzukaufen. Und so kam ich zu meiner ersten Eisenbahn.
Ich hatte 12 Kurven, 8 Geraden und eine kleine Dampflok mit 4 Anhängern, mit denen ich bei uns im Flur neben meinem Zimmer spielen konnte. Allerdings dauerte es nicht lange bis der kleine Florian nach mehr Schienen und vor allem auch Weichen fragte. Da mir die Sache augenscheinlich Spaß machte, kaufte mein Vater seinem Bekannten den Rest seines Gleismaterials ab. Nach und nach bekam ich in den folgenden Jahren immer mal wieder Gleise wenn ich begründen konnte, warum ich gerade einen Mangel hatte. Zu Weihnachten gab es dann Lokomotiven und Wagons, was meine Sammlung auf einen brauchbaren Umfang erweiterte. Der Flur war mittlerweile zu klein und ich errichtete meine Anlagen auf dem Betonboden im Keller. Landschaft und Berge wurden aus Decken und Kissen geformt.

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Nach unserem Umzug ins Rheinland legte ich meine Schienen auf dem Dachboden aus. Da dieser aber nicht isoliert ist, konnte man nur im Frühjahr und Herbst bei idealen Temperaturen spielen. So landete die Eisenbahn dann irgendwann im Zimmer. Komplett vollgebaut, erwies es sich aber für andere Dinge im Leben nicht mehr geeignet und die Anlage wanderte wieder auf den Dachboden. Irgendwann ca. 1995 machte ich mir erstmals Gedanken über vernünftige Gleispläne und mein Vater bot mir an die Baumaterialien zu stellen, wenn ich eine „richtige“ Anlage auf einer Holzkonstruktion bauen wollte. Also schnell den Dachboden vermessen und Holzplatten für eine 30m² Anlage auf Holzböcken gekauft. 30 m² sind natürlich total vermessen gewesen, aber ich hatte halt noch nie in 2 Ebenen gebaut und auf einer ebenen Platte braucht man halt Platz. So entstand in den nächsten 3 Jahren eine Anlage, wie ich sie vorher nie gebaut hatte. Ich fand sie damals toll – auch wenn sich diese Meinung heute verändert hat. 1998 verließ mich irgendwie die Motivation und die Anlage verstaubte, bis ich sie 2003 (ich wohnte zu dem Zeitpunkt nicht mehr zu Hause) schließlich abgebaut habe. Damit endet das erste Kapitel meiner Modelleisenbahn.
Ab 2006 keimte das Interesse dann langsam wieder auf, aber in unserer kleinen Wohnung war einfach kein Platz für eine Anlage. Also besorgte ich mir Gleisbücher und eine Gleisschablone und begann eine neue Anlage zu planen, die ich dann später im ersten eigenen Haus bauen wollte. Auch dieses Mal hatte ich mir einiges vorgenommen und plante mit 5,40 x 4,00 Metern, mit einem kleinen Ausschnitt in der Mitte. Aber die 20m² müssen erst einmal untergebracht werden. Ich legte den Plan also beiseite und das Thema war wieder gegessen.
2007 begann dann das zweite Kapitel. Im Sommerurlaub in Dänemark überlegte ich mir, erst mal eine kleine Anlage zu bauen um Erfahrungen im "richtigen" Anlagenbau zu bekommen. Dummerweise hatte ich natürlich gerade keine Gleisschablone dabei und begann freihand zu zeichnen. Als Vorgabe machte ich mir ein Rechteck mit 2,80 x 1,60 Metern, die in jedes Durchschnittszimmer passen sollten. Gleich der zweite Versuch gefiel mir so gut, dass ich beschloss ihn weiterzuverfolgen. Als nächstes fertigte ich einen farbigen Plan an und verliebte mich sofort in das Ergebnis.
Da ich immer noch keinen Platz in der Wohnung hatte, beschloss ich die ersten Teile bei meinen Eltern auf dem Dachboden zu bauen und später ins Eigentum zu transportieren. Allerdings gestaltete sich das ewige hin- und herfahren doch als ziemlich umständlich, dass ich nach 2 Jahre immer weniger an der Anlage weiterbaute. Als mein Vater dann den Dachboden brauchte, habe ich die Anlage wieder abgebaut.

2012 begann das dritte Kapitel, denn wir sind endlich innerhalb von Koblenz ins eine moderne und große Wohnung gezogen. Und nun habe ich einen 12 m² Raum zur Verfügung. Im Eifer des Gefechts habe ich ihn übervoll geplant, dass ich bei der Umsetzung nun manchmal Platzprobleme habe. Dennoch bin ich der Meinung einen tollen Gleisplan entworfen zu haben, welcher bestimmt auch zu einer super Anlage führt. Das Tagebuch führe ich dieses Mal allerdings nicht auf dieser Homepage, sondern im Stummiforum.

Den Link findet ihr oben rechts im Kästchen.





Chneemann


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