Chneemanns Page
RC-Cars
03.07.2011 - 19:21



Ferngesteuerte Autos begleiten mich schon lange. Allerdings würde ich es erst seit 2008 als Hobby bezeichnen. Mein erster Wagen mit Fernsteuerung war ein silberner Mercedes 190, welchen ich mit 5 Jahren bekam. Mit sieben Jahren bekam ich dann zu Weihnachten einen Monstertruck, der sogar auf Rasen fahren konnte. Als ich beide Wagen kleinbekommen hatte, folgte mit 14 ein ferngesteuerter Ferrari F40, welcher mit 30 km/h schon recht ordentlich unterwegs war. Der Maßstab dürfte in etwa 1:16 betragen haben. Aber auch dieser Wagen wurde von mir heftigst strapaziert, so dass er irgendwann den Geist aufgab und ich vorerst das Interesse verlor.

8 Jahre später packte mich das Thema aber wieder. Allerdings wollte ich keine kleinen Elektos mehr, sondern einen großen Verbrenner. Natürlich musste es dieses Mal wieder etwas fürs Gelände sein und so wurde es ein Subaru Impreza Rallyewagen vom Typ „CEN Fun Faktor“ im Maßstab 1:10. Ich bin mit dem großen Paket dann schnell nach Hause und habe den Wagen in kürzester Zeit zusammengebaut. Ich war nun natürlich neugierig, ob der Wagen auch läuft und wollte ihn abends nur mal kurz in der Küche starten. Ilka hielt den Wagen fest und ich zog am Starter. Was dann passierte überraschte mich dann aber doch gewaltig…
Der Motor stand auf Vollgas (30.000 U/min) und ich hätte nie gedacht, dass so ein kleiner Wagen so laut ist. Außerdem spritze eine Menge unverbrannter Sprit aus dem Auspuff auf den Küchenboden. Nach einem kurzen Moment in absoluter Starre brüllte Ilka über den Krach des Motors etwas das klang wie „Macht das Ding aus!“. Leichter gesagt als getan. Wie so ein Verbrenner wieder ausgeht wusste ich nämlich nicht und auf das Ende des Sprits wollten wir verständlicherweise nicht warten. Mit dem Ausschalter stoppt man ja lediglich die Stromversorgung von Lenkung und Motoransteuertung, der Motor selber läuft aber munter weiter. Gerettet habe ich die Situation dann indem ich einen Schraubenzieher zwischen die Zahnräder gerammt habe und der Motor so abgesoffen ist. Seit dem Zeitpunkt ist anmachen zu Hause ein absolutes nogo ;-)
Nun hatte ich also ein Auto, aber niemanden der das Hobby mit mir teilt. Ich bin also alleine auf Wanderwegen und Parkplätzen gefahren, aber die meiste Zeit stand es im Wohnzimmerschrank und vertaubte.

Doch dann schaffte sich mein Quasischwager Mirko ebenfalls einen Verbrenner in 1:10 an und das Hobby wurde wieder aktueller. Da er allerdings einen Glattbahner (Straßenrenwagen) hatte, mussten wir immer auf Asphalt fahren gehen. Schnell stellte sich heraus, dass es nicht reicht nur ein Auto zu haben. Ist an dem etwas dran, kann man den Rest des Tages nur zuschauen. Aus diesem Grund musste ein weiteres Auto her. Um bei den Ersatzteilen nicht ebenfalls aufstocken zu müssen, schaffte ich mir über Ebay ein baugleiches Fahrzeug mit Allradantrieb an.
Mirco merkte dann aber ziemlich schnell, dass auf Dauer nur Geländefahren richtig Spaß macht. Und so verkaufte er seinen Fuhrpark und investierte in zwei HPI Savage Monstertrucks im Maßstab 1:8. Ab diesem Zeitpunkt trafen wir uns immer in einem Bimswerk und pflügten dort das Gelände um. Nun war es an mir zu merken, dass mein Fuhrpark nicht optimal für dieses schwere Gelände war. Nach einer Probefahrt mit einem Savage war klar, dass auch ich umsteigen werde.
Meinem ersten Savage folge recht schnell der zweite, dass ich nun auch in dem Bereich redundant bin. Außerdem habe ich meine Fernsteuerung von den nervigen Funkquarzen auf das sehr komfortable 2,4Ghz (W-LAN) Netz umgestellt. So fallen die nervigen Frequenzüberschneidungen weg und außerdem ist die Antenne nur noch 3cm statt 30cm lang.


Ich hatte auch schon öfter in News über dieses Hobby erzählt.

03.08.2008 Schmittenhöhe
29.09.2008 Kiesgrube Mendig
05.01.2009 Neue Karosserien
17.07.2009 Schulfest und neuer Motor





Chneemann


gedruckt am 22.06.2018 - 19:01
http://www.chneemann.de/include.php?path=content&contentid=68